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06.11.2022

Auch ein Spiel gegen den letzten in der Tabelle ist kein Selbstläufer 


Erstellt von: Holger Kutter
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Am letzten Donnerstag, den 03.11.22, trafen wir uns zum 2. Heimspiel der laufenden Saison, zum Spiel gegen den bisher sieglosen Tabellenletzten, die 2. Mannschaft der "SV Lokomotive Kamenz".

Ausgehend von den bisherigen Leistungen, traten unsere jungen Nachwuchsspieler an um das Spiel gegen die Gäste aus Kamenz zu gewinnen.

Vor dem Spiel teilten mir zwei der ursprünglich von mir für diesen Tag eingeplanten Spieler mit, dass sie wegen schulischer Belange vermutlich nicht die gesamte Zeit anwesend sein könnten. Daraufhin musste ich leider (oder auch zum Glück) die von mir geplante Aufstellung nochmals revidieren.
Also spielten wir in der Besetzung Paul Husser (1), Tyler Sturm (2), Karl Frenzel (3) und William Neumann (4). In den Doppelpaarungen kamen Paul und Tyler wieder als Doppel-1, sowie Franz Gurk und Jocelyne Voß als Doppel-2 zum Einsatz.

Punkteteilung nach den Doppel-Spielen
Das inzwischen routinierte Doppel-1 mit Paul und Tyler, drei der bisher vier gemeinsamen Spiele konnten gewonnen werden, erledigte auch diesmal seine Aufgaben mit wachsender Erfahrung. Nach einem deutlichen ersten Satzgewinn für unsere Jungs (11:4), konnten die Gäste durch eine Umstellung im Spielsystem den 2. Satz für sich entscheiden (7:11). Satz Nr. 3 wurde durch das Lauta'er Team mittels einer konzentrierten Spielleistung erkämpft (11:8) und im 4. Satz war dann die Gegenwehr aus Kamenz gebrochen und der Satz ging wieder klar an unser Team (11:4).
Die 2. Doppelpaarung fand einen klaren Sieger, welcher hier aber das Duo aus Kamenz war. Unser Doppel-2, welches in der Kombination "Franz/Jocy" zum ersten mal in einem Punktspiel am Tisch stand (für Jocy war es der erste Einsatz im einem Punktspiel überhaupt), konnte mit dem gut aufeinander eingestellten Doppel aus Kamenz nicht mithalten, insbesondere die Aufschläge des gegnerischen Teams brachten sie wieder und wieder in Bedrängnis. So gingen der 1. und der 3. Satz relativ klar verloren (7:11, 6:11), dass es aber auch anders geht zeigte der 2. Satz (9:11), in welchem unsere 2 Akteure auch einige ansehnliche Spielzüge zeigten.

Keines der beiden Teams kann sich absetzen
Die 1. Runder der Einzelpaarungen zeigte weiterhin ein ausgeglichenes Bild beider Teams.
Im oberen Paarkreuz konnte sich der jeweils auf Position 1 gesetzte Spieler durchsetzen. In unserem Fall war das Paul in seinem Spiel gegen den auf Position 2 stehenden Kamenzer Spieler, wobei Paul es nach 2 deutlichen Satzgewinnen (11:2, 11:5) im 3. Satz ein wenig entspannter angehen lies, aber auch diesen ungefährdet beendete (11:8).
Tyler hingegen "biss sich einen Satz lang vergebens die Zähne an seinem Gegenüber aus" - der 1. Satz fand beim Stand vom 19:21 seinen Sieger, aus unserer Sicht leider den Kamenzer Spieler. Im Satz 2 und 3 konnte er dann leider nicht mehr an die Leistung aus dem 1. Satz anknüpfen, bzw. die Kamenzer Nr. 1 lies dies erst gar nicht mehr zu, beide Sätze gingen klar an den Gast aus Kamenz (6:11, 7:11).
Das gleiche Bild zeigte sich im unteren Paarkreuz, nur mit deutlich mehr Brisanz, denn beide Spiele benötigten 5 Sätzen um einen Sieger zu finden. Karl, auf Position 3 stehend, konnte den 1. Satz mit 11:8 gewinnen, musste dann jedoch 2 zum Teil klare Satzverluste hinnehmen. Es gelang ihm jedoch, sich im 4. Satz zurück ins Spiel zu bringen (11:7) und diese schöne Leistung dann auch mit dem Gewinn des 5 Satzes zu krönen (12:10). William, der an diesem Abend eine sehr gute Leistung zeigte, hatte in dieser Situation etwas Pech. Nach zwei Satzgewinnen (11:6, 11:6), kippte das Spiel im 3. Satz auf der Ziellinie (11:13) und sein Gegenüber konnte sich schlussendlich auch die Sätze 4 und 5 erkämpfen (9:11, 8:11).
Somit stand es nach den Doppel-Paarungen und der ersten Einzel-Runde "3:3".

Minimaler Vorteil "Lauta"
Es folgte die 2. Runde der Einzelpaarungen - die positionsgetreuen Vergleiche. Im Spiel der beiden Spitzenspieler konnte Pauls Kontrahent aus Kamenz die Partie lange Zeit ausgeglichen gestalten, einem ersten Satzgewinn für Lauta folgte ein Kamenzer Satzgewinn (11:8, 8:11) sowie ein weiterer Satzgewinn für Lauta auf der Zielgeraden (13:11), bevor Paul im 4. Satz seine gewohnte Sicherheit wiederfand und beim Stand von "11:4" den sprichwörtlichen Deckel drauf machte. Auch Tyler konnte sich mit Geduld und Übersicht zu einem auf dem Papier klaren "3:0" Sieg spielen, jedoch waren diese Sätze im Detail deutlich umkämpfter als es auf den ersten Blick scheint (11:6, 12:10, 13:11).
Die vom Resultat her klareren Partien gab es nun im unteren Paarkreuz. Karl musste sich seinem Kontrahenten klar mit "0:3" Sätzen geschlagen geben, auch wenn er auch ab dem 2. Satz besser ins Spiel fand (5:11, 8:11, 9:11). William dagegen hatte seinerseits nun das bessere Ende auf seiner Seite und konnte seinen Gegenspieler knapp aber trotzdem in 3 Sätzen bezwingen (11:8, 11:9, 11:7).
Somit stand es nun nach der zweiten Einzel-Runde "6:4".

Über die Ziellinie gerettet
Zur erwarteten Punkteteilung kam es in der nun folgenden letzten Runde der Einzelpaarungen, allerdings nicht in den erwarteten Partien. Während Karl als unsere Nummer 3 sich erwartungsgemäß der Nummer 1 aus Kamenz geschlagen geben musste (1:11, 5:11, 7:11), lies Paul wie gehofft, abgesehen von einer kleinen Verschnaufpause im 2. Satz, keine Zweifel daran aufkommen, wer in dieser Partie das Sagen am Tisch hat (11:3, 11:9, 11:6). Nein, der erwartete Punktgewinn blieb in Spiel unserer Nummer 2 (Tyler) gegen die Nummer 4 aus Kamenz aus. Konnte Tyler den ersten Satz noch knapp für sich entscheiden (11:9), so spielte ihn sein Kamenzer Gegner in den drei darauffolgenden Sätzen immer besser aus. Das Ergebnis waren klare bis deutliche Satzverluste in den Sätzen 2, 3 und 4 (8:11, 6:11, 5:11). Aber zum Glück gab es an diesem Tag ja noch William (Position 4), welcher wiederum seinem auf Position 2 gesetzten Kontrahenten niederringen konnte und sich hierbei auch von einem Verlust des 2. Satzes nicht beirren lies. Der Lohn hiervon war ein schöner "3:1" Sieg (11:8, 7:11, 11:7, 11:3) sowie der 8. Punkt für unser Team und damit auch der Sieg in diesem Punktspiel.

Fazit
Nach dem bisherigen Saisonverlauf hat eventuell der eine oder andere fest mit diesem Sieg gerechnet, dass ein jeder Gegner eine neue Herausforderung ist, welche es zu bewältigen gilt, hat sich bei diesem Punktspiel aber auch wieder einmal gezeigt.

Ausblick
Das ursprünglich für den 22.11.22 geplante Spiel gegen "TuS 1890 Gersdorf-Möhrsdorf" fällt aus, die Mannschaft hat bereits zu Saisonbeginn zurückgezogen.
Somit findet unser nächstes Spiel, was zugleich das nächste Heimspiel und auch das letzte Spiel der Hinrunde ist, am 01.12.22 wieder in eigener Halle gegen das Nachwuchsteam der "SG Wiednitz / Heide" statt. Dann sind wir aber wirklich mal wieder der krasse Außenseiter.


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